Die UWG ist keine Partei im klassischen Sinne, sondern ein beim Amtsgericht eingetragener Verein, der sich der Kommunalpolitik verpflichtet hat. Daher lautet die offizielle Bezeichnung auch „Unabhängige Wählergemeinschaft Velen-Ramsdorf e. V.".

Im Gründungsjahr 1964 sah die kommunalpolitische Landschaft in Velen und Ramsdorf noch etwas anders aus. Die Ortsteile waren eigenständig und in Velen gab es drei Gemeindevertretungen: Velen-Dorf, Waldvelen und Nordvelen. Amtsdirektor des Amtes Velen-Ramsdorf war Herr Hans Schmidt.

Am 27.07.1964 wurde in Velen-Dorf und Waldvelen zeitgleich die UWG gegründet. Dem Vorstand in Velen-Dorf gehörten Willi Volks, Otto Winking und Karl-Heinz Schmäing an.
In Waldvelen bildeten Heinrich Warnsing, Hans Schepers und Werner Vens den Vorstand.

Für die Gründung der UWG gab es lt. Zeitungsbericht unterschiedliche Anlässe:
Während man in Waldvelen mit der Politik der dortigen, bisherigen Ratsmehrheit wegen angeblicher oder tatsächlicher großer Fehler nicht mehr einverstanden war,  lag es in Velen-Dorf wohl an dem Umgang der Ratsmehrheit mit dem bisherigen CDU-Bürgermeister Franz Rühling.
Weil Rühling sich häufiger als Bürgermeister gegen die Vorstellungen seiner Mehrheitsfraktion gestellt hatte, wollte die CDU ihn dann schließlich nicht mehr aufstellen.

Franz Rühling kandidierte darauf hin für die UWG und das Kommunalwahlergebnis fiel 1964 wie folgt aus:
CDU = 6 Sitze, UWG = 6 Sitze und SPD = 1 Sitz.

Diesem Ergebnis war seinerzeit hektische Betriebsamkeit im politischen Raum des ansonsten recht ruhigen Dorfes vorausgegangen.
Es gab Flugblätter, deren Abfassung lt. Zeitung nicht zimperlich war. Erstmalig kam es zu einer Bürgerschaftsversammlung in der Gaststätte Fork. Da die Räumlichkeiten die Besucher bei weitem nicht fassen konnten, standen ebenso viele Zuhörer draußen vor den offenen Fenstern. Wer etwas sagen wollte, wurde mit kräftigen Händen durchs Fenster reingereicht. Soweit die Presseberichterstattung hierzu.
Während die Ergebnisse in Waldvelen und in Nordvelen (dort erhielt die CDU alle 7 Sitze) wegen der eindeutigen Mehrheitsverhältnisse nicht sonderlich interessant waren, war die Bürgermeisterwahl in Velen-Dorf höchst spannend.

Die bisherige Mehrheitsfraktion hatte lt. Zeitungsbericht nicht angenommen, dass sich die UWG geschlossen für Rühling aussprechen würde.
Ausschlaggebend war hier die Stimme des einzigen SPD-Ratsherrn Willi Schulz. Daher war der SPD-Mann damals das gefragteste Ratsmitglied.
Aber die Unionsvertreter und selbst die eingeschaltete SPD Kreisspitze konnten Willi Schulz nicht davon abhalten, für den UWG-Kandidaten Franz Rühling zu votieren. Die Kreis-SPD teilte über die Presse resignierend mit, dass sie die Gewissensentscheidung des Ratsherrn Willi Schulz respektiere.

Letztlich wurde Franz Rühling dann für die UWG mit 7 : 6 Stimmen zum Bürgermeister gewählt.
Als Gegenkandidat nennt die Borkener Zeitung vom 03.10.1964 den Steuerberater Herrn Oskar Farwick von der CDU.

Zum 01.07.1969 haben sich die Ratsvertretungen von Velen-Dorf, Waldvelen und Nordvelen zusammengeschlossen. Bis zur Wahl des neuen gemeinsamen Gemeinderates am 09. November 1969 wurde Bürgermeister Franz Rühling mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Rates beauftragt.
Ihm stand ein Beirat mit beratender Stimme zur Seite, dem für die CDU Günter Nolte, Bernhard Schulze-Althoff, Richard Wiegert (Bürgermeister von Waldvelen), Josef Beuck (Bürgermeister von Nordvelen) Bernhard Honvehlmann und Josef Schulze-Schwering, für die UWG Willi Volks und Heinrich Warnsing und für die SPD Willi Schulz angehörten.

Die UWG trat bei der Kommunalwahl 1969 mit folgenden Kandidaten an:
Ludger Schulz, Heinrich Warnsing, Josef Endejan, Heinrich Korte,     Bruno Bertels, Karl-Heinz Grimmelt, Franz Elsing, Werner Vens, Willi Volks, Heinrich Honerbom, Josef Höing, Ludger Schulze Hilbt und Alfons Günter
Nach der Kommunalwahl wurde Herr Bernhard Schulze Althoff (CDU) zum Bürgermeister gewählt, denn die CDU erhielt im neuen Gemeinderat 14 Mandate, die UWG 4 Mandate und die SPD 1 Mandat.
Die UWG wurde von Heinrich Warnsing, Willi Volks, Josef Höing, und Karl-Heinz Grimmelt im Gemeinderat vertreten.

1969 wählte die UWG der Großgemeinde Velen (so die Borkener Zeitung) auch einen neuen Vorstand. Die Wahlen führten zu folgendem Ergebnis:
1. Vorsitzender:                     Willi Volks
2. Vorsitzender:                     Heinrich Warnsing
Schriftführer:                        Werner Vens
Beisitzer:                               Heinrich Honerbom, Karl-Heinz Grimmelt, Ludger Schulz

In Ramsdorf sah die kommunalpolitische Situation etwas anders aus. Bereits am 01.04.1959 hatten sich die Gemeinden Ramsdorf-Stadt und Ramsdorf-Kirchspiel zur Gemeinde Ramsdorf zusammengeschlossen.
Dort wurde am 18.05.1964 die UCWG (Unabhängige Christliche Wählergemeinschaft) gegründet. Anlass für die Gründung der UCWG war lt. Pressebericht die Auffassung der Gründungsväter, dass die politischen Parteien nicht mehr ausreichend jüngere Menschen ansprechen würden.

Zu den Gründungsmitgliedern zählte die Borkener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 13.08.1964 folgende Personen:                 
Eduard Funke (1. Vorsitzender)
Josef Westrick
Alois Inhester
Franz Reining

Herr Willy Ebbing, der oft als Gründungsmitglied genannt wurde, erklärte selbst in der Borkener Zeitung vom 09.09.1964, dass er nicht zu den Gründungsmitgliedern gehöre. Er sei aber kurz nach der Gründung angesprochen worden, ob er nicht bei der neuen UCWG mitmachen wolle. Dieses Angebot habe er angenommen.

Bei den Kommunalwahlen 1964 trat erstmals die UCWG lt. Borkener Zeitung vom 27.08.1964 mit  folgenden Personen an:
Robert Böing, Alois Inhester, Heinrich Heddier, Dr. Karl Meisohle, Willy Ebbing, Theo Hessing,  Werner Hummels, Willi Drees, Alois Ebbing und Franz Reining

Als wesentliche Wahlprogrammpunkte nannte die UCWG damals lt. Zeitungsbericht:

-          Industrie ansiedeln / Pendlerzahl mindern
-          Baugelände schaffen / rasche Erschließung
-          Vereinen insbesondere mit Jugendlichen helfen
-          Verschönerung des Ortsbildes
-          echte Zusammenarbeit mit den Bürgern

Die UCWG Ramsdorf erreichte dann bei der Kommunalwahl 1964 auf Anhieb 33% der Stimmen und damit 6 Ratssitze von insgesamt 19 Sitzen. 11 Mandate erhielt die CDU und 2 Sitze die SPD. Dabei wurde Willy Ebbing im Wahlkreis 5 wie zuvor schon als Einzelbewerber nunmehr als UCWG-Wahlkreiskandidat direkt gewählt. Fraktionsvorsitzender wurde Herr Dr. Karl Meisohle. Direkt gewählt wurde übrigens auch im Wahlbezirk 7 Herr Richard Cebulla von der SPD.

Schon damals bildeten Velen-Dorf, Waldvelen, Nordvelen und Ramsdorf verwaltungsmäßig eine Einheit. 1964 löste Herr Wilhelm Föcking Ramsdorf (CDU)  Herrn Bernhard Rave Ramsdorf (CDU) als Amtsbürgermeister ab.

Bei der Kommunalwahl am 09.11.1969 kandidierten für die UCWG Ramsdorf:
Alois Ebbing, Georg Schlattmann, Heinrich Heddier, Bernhard Räwer, Alois Inhester, Willy Ebbing, Otto Holtwick, Josef Lehmkuhl, Heinz Lehmkuhl und Ewald Selting
Die CDU erhielt bei der Wahl 11 Sitze, die UCWG 5 Sitze und die SPD 3 Sitze. Für die UCWG kamen in den Geminderat:
Josef Lehmkuhl (Fraktionsvorsitzender)
Willy Ebbing
Otto Holtwick
Heinrich Heddier
Alois Ebbing
Herr Otto Schulze Selting (CDU) wurde erneut ohne Gegenstimme zum Bürgermeister gewählt.

Auf Grund der kommunalen Neugliederung 1975 wurden die beiden Gemeinden Velen und Ramsdorf zur Gemeinde Velen mit den Ortsteilen Velen und Ramsdorf zusammengelegt.
Aus dem gleichen Grund schlossen sich die UWG Velen und die UCWG Ramsdorf zum 01.04.1975 zur UWG Velen-Ramsdorf e. V. zusammen.

Wer diese Neugliederung verfolgt oder gar miterlebt hat, weiß, dass das insgesamt ein sehr schmerzhafter kommunalpolitischer Prozess war.
Fraktionszugehörigkeiten wurden da gelegentlich erstaunlich unwichtig, wenn es darum ging, für den jeweiligen Ortsteil tatsächliche oder auch vermeintliche Vorteile zu erreichen.
Es gab also keine zwei eigenständigen Gemeinderäte mehr und die Amtsverwaltung wurde aufgelöst. Die Kommunalwahl am 05.05.1975 brachte dann für die neue Gemeinde folgendes Ergebnis:
CDU            21 Sitze
UWG            8 Sitze
SPD             4 Sitze
Zum Bürgermeister wurde der bisherige Amtsbürgermeister Herr Josef Hüging (CDU) gewählt und Herr Josef Schliemann wurde 1976 Gemeindedirektor der neuen Gemeinde.

Die Kommunalwahlen 1979, 1984 und 1989 brachten letztlich keine wesentlichen Veränderungen hinsichtlich der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat, obwohl die Oppositionsparteien stetig leicht zulegten. Eine Ausnahme gab es 1989: Werner Thesing gewann für die UWG ein Direktmandat.

Bei den Kommunalwahlen am 16.10.1994 hingegen verschoben sich die Mehrheitsverhältnisse deutlicher. Der Gemeinderat war zwischenzeitlich durch Ratsbeschluss von 33 Mitgliedern auf 29 Mitglieder verkleinert worden. Davon stellte die CDU 14 Ratsmitglieder, die SPD 8 Ratsmitglieder und die UWG 7 Ratsmitglieder.
SPD und UWG zusammen hatten somit 1 Stimme mehr als die bisherige Ratsmehrheitsfraktion.
Doch die beiden Fraktionen nutzten diese Mehrheit (noch) nicht, denn Herr Bernhard Lehmkuhl (CDU) wurde statt Herr Franz-Josef Schwers (damals noch SPD) zum Bürgermeister gewählt.

1996 stellte sich dem Gemeinderat die Frage der Beibehaltung der sogen. Doppelspitze. SPD und UWG entschieden sich jedoch für die Einführung der Funktion eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Ihre gemeinsame Kandidatensuche endete mit der Benennung des parteilosen gebürtigen Bocholters Ralf Groß-Holtick für dieses neue Amt.

Am 12.03.1996 wählten SPD und UWG im mit Zuhörern gefüllten Burgsaal Herrn Ralf Groß-Holtick zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Velen.
Damit endete die Amtszeit von Gemeindedirektor Josef Schliemann und Bürgermeister Bernhard Lehmkuhl. Das war sicher ein schmerzhafter Einschnitt für diese beiden langjährigen Kommunalpolitiker. Doch die Demokratie vergibt bekanntlich politische Ämter nur auf Zeit, was Politiker aller Parteien und Gruppierungen allzu häufig verdrängen. Aber dieses Verfahren ist nun einmal wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie.

Bei der Kommunalwahl am 12.09.1999 musste sich Bürgermeister Groß-Holtick erstmals direkt dem Wählervotum stellen. Er erzielte mit 73,1% ein sehr gutes Ergebnis.

Für die Funktion des hauptamtlichen Bürgermeisters hatten sich außerdem beworben:

Frau Marlies Jünck (CDU)                                   18,9%
Herrn Manfred Drews (FDP)                                3,1%
Herr Berthold Halbauer (Einzelbewerber)            1,2%
Herr Paul Fragemann (Einzelbewerber)               3,7%

Bei den Parteien und Wählergruppen brachte die Kommunalwahl folgendes Ergebnis:
CDU       13 Sitze
SPD         6 Sitze
UWG        5 Sitze
GRÜNE     1 Sitz
FDP         1 Sitz
Damit hatte erneut keine im Rat vertretene Partei eine absolute Mehrheit. Gelegentlich war also die Stimme des parteilosen Bürgermeisters Groß-Holtick ausschlaggebend.

Als Vertreter der UWG kamen in den Gemeinderat:
Anton Ehling (Fraktionsvorsitzender)
Christoph Funke
Werner Tegelkamp
Thomas Tenkamp
Josef Ubbenhorst
Herr Anton Ehling war über viele Jahre UWG-Ratsmitglied und Vorsitzender der UWG-Fraktion. Daher sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Mitgliederversammlung der UWG ihn am 24.02.2005 zu ihrem Ehrenvorsitzenden gewählt hat.

Eine weitere kleine Besonderheit sei hier auch noch genannt: Der bisherige Gemeindedirektor Josef Schliemann wurde nach der Kommunalwahl 1999 Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion.

Auf Kreisebene war 1999 Herr Werner Thesing UWG-Kreistagskandidat und UWG-Kandidat für das Amt des Landrates.
Er erreichte ein Ergebnis von 18,1%. Werner Thesing kam über die UWG Reserveliste in den Kreistag und wurde Vorsitzender der UWG-Kreistagsfraktion.
Landrat wurde erneut Herr Gerd Wiesmann von der CDU mit 58,5%.

Als nächstes dürfen wir noch die Gemeinderatswahlen 2004 ansprechen. Als Ergebnis erhielten
die CDU                14 Sitze
die UWG                 5 Sitze
die SPD                  4 Sitze
die GRÜNEN            2 Sitze
die FDP                  1 Sitz
Daran ist unschwer zu erkennen, dass damit die CDU-Fraktion über eine absolute Ratsmehrheit verfügte. Die UWG wurde immerhin wieder zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat.

Die neue UWG-Ratsfraktion setzte sich zusammen aus:
Werner Thesing (Fraktionsvorsitzender)
Werner Tegelkamp
Christoph Funke
Martin Dirking
Clemens Thesing.

Bürgermeister Ralf Groß-Holtick, der diesmal bei der Bürgermeisterwahl ohne Gegenkandidaten erneut angetreten war, erreichte mit 84% wahrlich ein Spitzenergebnis.

Die Gemeinderatswahlen im Jahr 2009 brachten folgendes Ergebnis.:
die CDU                15 Sitze
die UWG                 6 Sitze
die SPD                  3 Sitze
die GRÜNEN            2 Sitze
die FDP trat zur Kommunalwahl nicht an.

Als Bürgermeister wurde  Dr. Christian Schulze Pellengahr mit 79 % der Stimmen gewählt. Sein parteiloser Gegenkandidat Albert Göken errang 21% der Stimmen.

Für die UWG sind in den Gemeinderat eingezogen:
Clemens Thesing (2. stellv. Bürgermeister)
Franz-Josef Schwers ( Fraktionsvorsitzender)
Michael Vens (stellv. Fraktionsvorsitzender)
Robert Hummels
Gerhard Pöpping
Martin Dirking

M. Dirking ist während der Legislaturperiode zur Fraktion Bündnis90/die Grünen gewechselt und hat sein Ratsmandat behalten.

Am 23.08.2012 wurde der Gemeinde Velen die Bezeichnung „Stadt" verliehen.

Die Kommunalwahl zum Rat der Stadt Velen vom 25.05.2014 brachte folgende Sitzverteilung:
die CDU (53%)                    14 Sitze
die UWG (20,6%)                  5 Sitze
die SPD (17,6%)                   5 Sitze
die GRÜNEN (8,8%)               2 Sitze

Für die UWG sind folgende Personen in den Rat der Stadt Velen eingezogen:
Clemens Thesing
Franz-Josef Schwers ( Fraktionsvorsitzender)
Robert Hummels (stelv. Fraktionsvorsitzender)
Wolfgang Raab
Gerhard Pöpping.

Als einziger Kandidat für das Amt des Bürgermeisters ist  Dr. Christian Schulze Pellengahr angetreten. Dieser wurde mit 73,7% der Stimmen gewählt.

Aufgrund der Tatsache dass SPD und Bündniss 90 / die Grünen eine Listenverbindung eingegangen sind, stellt die UWG als zweitstärkste Ratsfraktion keinen stellv. Bürgermeister mehr. Zuvor übte Clemens Thesing das Amt des 2 stellv. Bürgermeisters aus.

Die Mitgliederversammlung der UWG vom 17.03.2015 im Hotel Rave brachte folgendes Ergebniss.

1. Vorsitzender : Robert Hummels
2. Vorsitzender: Wolfgang Raab
Kassierer: Clemens Thesing
Schriftführerin: Sigrid Storck
Beisitzer: Johannes Wilger
Beisitzer: Michael Vens
Beisitzer : Guido Böckers 

Aufgrund einer Satzungsänderung werden die Vorstände zum einen für 3 Jahre gewählt ( bisher 5 Jahre) und zum anderen wird der Vorstand künftig stimmberechtigt durch den Ehrenvorsitzenden und den Fraktionsvorsitzenden ergänzt.

Demnach gehören ferner dem Vorstand an:
Ehrenvorsitzender: Anton Ehling
Fraktionsvorsitzender: Franz-Josef Schwers 

Am 13.09.2015 wurde Bürgermeister Dr. Schulze Pellengahr (CDU) zum Landrat des Kreises Coesfeld gewählt.  Ende Oktober 2016 trat er sein neues Amt an.
Damit wurde die Neuwahl einer Bürgermeisterin / eines Bürgermeisters erforderlich. Der Wahltermin wurde auf den 28.02.2016 festgelegt.

Auf Anregung des UWG Fraktionsvorsitzenden F.-J. Schwers verständigten sich UWG, SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf eine gemeinsame Kandidatensuche.  
Am 13.11.2015 stellte das Dreierbündnis Frau Dagmar Jeske als gemeinsame parteilose Bürgermeisterkandidatin der Öffentlichkeit vor.

Am 11.12.2015 wurde in der Gaststätte Rappers die Diplom-Verwaltungswirtin und Leiterin des Hauptamtes der Gemeinde Heiden Frau Dagmar Jeske in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung  mit 100%  Zustimmung der wahlberechtigten Mitglieder zur ersten parteilosen Bürgermeisterkandidatin für Velen und Ramsdorf gewählt.
Die CDU hatte Thomas Kronenfeld als ihren Kandidaten vorgeschlagen und nicht ihren Stadtverbandsvorsitzenden Carsten Wendler, der sich auch beworben hatte.
Die Bürgermeisterwahlen fanden am 28.02.2016 statt. Nach einem intensiven Wahlkampf stand am Abend des 28.02.16 im gut besuchten Sitzungssaal des Rathauses Velen das Ergebnis fest:
Wahlbeteiligung                      58,6%
Dagmar Jeske (parteilos)         69,9%
Thomas Kronenfeld (CDU)       30,1%
UWG, SPD und Grüne gratulierten der neuen  Bürgermeisterin ganz herzlich zu dem herausragenden Ergebnis und Thomas Kronenfeld wünschten sie alles Gute für den weiteren Weg.
Am 14.03.16 erfolgte im Rahmen einer Sondersitzung des Stadtrates im Burgsaal Ramsdorf die Vereidigung der neuen Bürgermeisterin Frau Dagmar Jeske.

Am 09.03.2017 hat UWG-Ratsmitglied Wolfgang Raab aus beruflichen Gründen sein Ratsmandat niedergelegt. Für ihn rückte Guido Böckers von der Reserveliste der UWG als neues Ratsmitglied nach. Zuvor war er sachkundiger Bürger im Planungsausschuss. Als sachkundige Bürger kamen Thomas Tenkamp in den Planungsausschuss, Jens Lemme in den Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschuss und Elsbeth Dohle als stellv. sachkundige Bürgerin in den Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschuss sowie in den Umweltausschuss. Hubert Kreilkamp (stellv.  sachk. Bürger UA) und Sigrid Stork (sachk. Bürger im SSKSA) haben ihre Ämter zur Verfügung gestellt.

Am 23.11.2017 wurde Guido Böckers von der Delegiertenversammlung der Kreis-UWG erstmals als Beisitzer in den UWG-Kreisvorstand gewählt.

Am 16.02.2018 verstarb im Alter von 87 Jahren der Ehrenvorsitzende der UWG Velen Ramsdorf, Anton Ehling. Seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 war er bis zum Jahr 2004 Mitglied im Rat der Stadt Velen. Als Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender hat er die UWG massgeblich mitgestaltet. Im Jahr 2014 wurde ihm für seine Dienste das Ehrenzeichen der Stadt Velen verliehen.

Am 28.03.2018 wählten die Mitglieder der UWG Velen-Ramsdorf e. V. einen neuen Vorstand:
Robert Hummels, Vorsitzender - Wolfgang Raab, stellv. Vorsitzender - Clemens Thesing, Kassierer - Guido Böckers, Schriftführer - Johannes Wilger, Beisitzer - Ludger Bruns, Beisitzer - Jens Lemme, Beisitzer - Franz-Josef Schwers, Fraktionsvorsitzender.
Da Jens Lemme im Dezember 2018 seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft ausserhalb der Stadt Velen eingerichtet hat, ist er  sowohl aus dem Vorstand wie auch als sachkundiger Bürger aus der UWG ausgeschieden.